Kabelloser Strom

Kabelchaos war gestern – Kabelloser Strom die Zukunft!
Strom und das dazugehörige Kabel gehören seit Thomas Edison zusammen, wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche. Bis heute hat sich die Lage der Dinge auch nicht weiter großartig verändert. Kabel über Kabel – egal wohin man sieht. Wirft man einen Blick hinter bzw. unter seinen Schreibtisch – wer kennt es nicht – offenbart sich folgendes Bild: Computer,- Monitor,- Maus,- und Druckerkabel! Mal sind Sie zu kurz, mal zu lang, werden irgendwie eingeklemmt oder noch besser – man stolpert auch schon mal drüber. Oder etwa die schöne Designerlampe mitten im Wohnzimmer, wenn da nun mal nicht ein Kabel den Blick auf das Wesentliche trüben würde. Alles in allem äußerst unpraktisch! Doch nun soll dies – so die Fachwelt – in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören. Die so genannte WiTricity-Technologie könnte Marktreife erlangen und  kabelloser Strom somit ermöglicht werden.

Kabelloser Strom
WiTricity (Wireless Electricity / drahtlose Elektrizität)
heißt das Zauberwort

Das Wissen um die kabellose Energieübertragung ist nicht neu. Unbewusst wird heute bereits kabelloser Strom im Badezimmer genutzt, wenn man etwa seine elektrische Zahnbürste auflädt. Elektromotoren, Induktionsherde, elektrische Zahnbürste, Apple Macbook! Alles Dinge welche in heutigen Haushalten vorzufinden sind können ohne direkte Verbindung aufgeladen werden.
Auf der diesjährigen Consumer Electronics Messe (CES) in Las Vegas wurden erste kommerzielle Produkte einem breiten Publikum vorgestellt, die kabellos mit Strom versorgt wurden. Lautsprecher, kabellose Lampen und digitale Bilderrahmen wurden unter anderem ohne Stromkabel und der dazugehörigen Steckdose mit Energie versorgt. Kabelloser Strom könnte somit den zukünftigen Umgang diverser elektronischer Geräte in positiven Sinne gehörig auf den Kopf stellen. Nach Aussagen der Experten könnten somit in absehbarer Zeit Handys, MP3-Player, Monitore, Laptops, Digitalkameras usw. kabellos mit Strom bzw. Energie versorgt werden ohne sie dafür an die Steckdose anschließen zu müssen. Lästiges und zeitraubendes Aufladen der Geräte an den jeweiligen Basisstationen würde somit endgültig der Vergangenheit angehören.